|
Bienenvolk, welches auf einer Waage steht und an dessen Gewichtsveränderung sich Aussagen über Winterfutterverbrauch (Gewichtsabnahme) und Trachtverlauf (Gewichtszunahme) ablesen lassen. |
|
|
Teil des gesamten Wabenbaus; auf Dauer unverzichtbarer Bestandteil eines Bienenvolkes; hängt immer senkrecht; besteht aus einer Mittelwand und sechseckigen Zellen, die von den Bienen nach beiden Seiten von der Mittelwand aus gebaut werden; Baumaterial ist das körpereigene Bienenwachs; |
|
|
der natürliche Abstand von Mittelwand zu Mittelwand beträgt 35 - 38 mm, der Wabenabstand der Wabenflächen zueinander beträgt bei Brutwaben (Brutflächen) etwa 10 mm; bei Honigwaben (Honigkränzen auf Brutwaben) ist er häufig deutlich niedriger (ca. 5 mm) |
|
|
Bezeichnung für die Gesamtheit aller Waben eines Bienenvolkes; >Bautraube |
|
|
Raum zwischen zwei Waben; die Anzahl der besetzten Wabengassen wird zuweilen zur Bestimmung der Volksgröße herangezogen; sehr ungenau! besser: >Liebefelder Methode |
|
|
Der in frisch ausgebaute Waben eingelagerte und verdeckelte Honig wird ausgeschnitten und mitsamt der Wabe angeboten. |
|
|
Bezeichnung für das Verhalten der Bienen auf den Waben, wenn der Imker sie entnimmt; wabenstetig bedeutet: die Bienen bleiben ruhig auf der Wabe sitzen, rennen nicht herum und verlassen diese auch nicht, wenn die Wabe für einen Moment außerhalb der Beute abgestellt wird. ein Selektionskriterium bei der Zuchtauslese; |
|
|
Drüsen an der Unterseite des Hinterleibes der Arbeiterin, wo das Bienenwachs von den Baubienen in Form kleiner weißer Plättchen ausgeschieden wird |
|
|
Verfahren zur Gewinnung des Rohstoffs Wachs aus alten, nicht mehr benötigten Waben; >Sonnenwachsschmelzer, >Dampfwachsschmelzer |
|
|
Große W. (Galleria mellonella) und kleine W. (achroea grisella); Schmetterling dessen Larven die Waben zerstören; >Rankmaden; Vorratswaben müssen deshalb vor dem Mottenfraß geschützt werden; neben mehrmaligem Schwefeln eignet sich der Einsatz des Bacillus thuringiensis Präparats "B 401®" und, bei überschaubarem Wabenvorrat, das Tiefgefrieren der Waben |
|
|
dazu zählen u. a. die Herstellung von Mittelwänden, Kerzen und Wachsmodels, aber auch die Verwendung von Bienenwachs in kosmetischen Produkten und Möbelpolituren |
|
|
Vor allem im osteuropäischen Raum entwickelte sich neben der Hausbienenzucht, mit Bienen, die in Tongefäßen oder Körben gehalten wurden, die Waldbienenzucht oder Zeidlerei. Der Zeidler kletterte auf Bäume, um den Honig aus den hoch über dem Boden nistenden Bienenvölkern zu holen. Später schnitt man das Stück des Baumes, in dem sich das Bienenvolk befand aus dem Stamm oder höhlte auch extra ein Stück eines Baumstammes aus, um darin ein Bienenvolk unterzubringen. Die Klotzbeute war erfunden. |
|
|
Die Grundlage für den Waldhonig ist der von den an dem Bäumen saugenden Blatt- und Rindenläusen ausgeschiedene Honigtau. (Honigtauhonig) Waldhonig ist von dunkelbrauner bis grün-schwarzer Farbe, schmeckt angenehm würzig und bleibt auf Grund seines rel. hohen Fructoseanteils in der Regel länger flüssig als Blütenhonig. |
|
|
eine leider nicht regelmäßig auftretende Haupttracht >Waldhonig; durch eine gezielte Beobachtung der Honigtauerzeuger, ihrer Entwicklung, beginnend im Herbst des Vorjahres, über den Winter und das Frühjahr, ist es dahingehend geschulten Personen möglich, eine Trachtvorhersage zu machen; für den tatsächlichen Verlauf der Waldtracht ist aber auch die Wettersituation während der Waldtracht entscheidend |
|
|
das Verstellen von Bienenvölkern oft über weite Distanzen zur Ausnutzung einer Tracht, die es am Heimstand nicht gibt |
|
|
Wabenstellung, bei der die Rähmchen quer zum Flugloch angeordnet sind; Gegensatz dazu >Kaltbau |
|
|
Vor allem im Frühjahr muss den Bienen in Standnähe ausreichend Wasser zur Verfügung stehen. Notfalls richtet der Imker eine Tränke für seine Bienen ein. |
|
|
des Honigs lässt sich mit Hilfe eines Refraktometers ermitteln |
|
|
Sammlerin, die Wasser aufnimmt und in den Bienenstock bringt. |
|
|
andere Bezeichnung für die Königin im Bienenvolk |
|
|
der Normalzustand
eines Bienenvolkes mit einer Bienenkönigin; Das Volk ist ruhig und zeigt
Sammeleifer. Allein das Vorhandensein einer Weiselzelle bewirkt bei den
Bienen ein ähnliches Verhalten wie bei der Weiselrichtigkeit; |
|
|
Verfahren, um sicher das Vorhandensein bzw. Nichtvorhandensein einer Königin in einem Bienenvolk (Weisellosigkeit - Weiselrichtigkeit) überprüfen zu können. Dazu wird eine Wabe mit junger, offener Brut aus einem anderen Volk - ohne die ansitzenden Bienen natürlich - in das zu untersuchende Volk gehängt und nach ca. 3 -5 Tagen kontrolliert. Hat sich die Brut auf der Wabe normal weiter entwickelt, so befindet sich eine Königin in dem Volk. Entdeckt man jedoch Nachschaffungszellen auf der Weiselprobe, so befindet sich keine Königin in dem Volk. |
|
|
andere Bezeichnung für Zellen, in denen Königinnen heranwachsen; wir unterscheiden: offene, gedeckelte und schlupfreife Weiselzellen; Entstehung: als Schwarmzellen, Nachschaffungszellen und Weiselzellen auf Grund einer Stillen Umweiselung |
|
|
lat. Vespa;
staatenbildende Insektenart; |
|
|
Bodeneinlage; dient der Gemülldiagnose und deren Entnahme im Frühjahr erspart dem Volk die Reinigung des Bodens |
|
|
die im August / September erbrüteten und im September / Oktober schlüpfenden Bienen; Sie werden im Gegensatz zur Sommerbiene mehrere Monate (170 bis 240 Tage) alt; >Auffütterung |
|
|
Den Bienenvölkern wird bereits im August / September als Ersatz für den entnommenen Honig Zuckerwasser oder -teig gegeben, woraus die Bienen ihr Winterfutter bereiten (invertiert) und in der Beute ablagern; im Winter zehren sie davon; >Fütterung; >Überwinterung |
|
|
Alles, was vom Bienensitz im Winter abfällt, sammelt sich am Boden; durch rechtzeitiges Einbringen einer geeigneten Unterlage (Windel) lässt sich das Gemüll zur Zeit des Reinigungsfluges entnehmen. Dieser Handgriff des Imkers erspart nicht nur dem Bienenvolk die sonst notwendige Reinigung des Bodenbrettes, sondern es lassen sich anhand der darauf gemachten Beobachtungen auch Rückschlüsse z.B. auf den Gesundheitszustand, die Lage des Bienensitzes und die Futterversorgung ziehen.. |
|
|
Zeit der geringsten Aktivität im Bienenvolk; >Überwinterung |
|
|
im Herbst, wenn die Außentemperaturen unter ca. 14° C fallen, ziehen sich die Bienen anfangs nur in den Nächten, später auch tagsüber, zur Wintertraube (Winterkugel) zusammen; Im Innern der Traube - dort hält sich auch die Königin auf - herrscht unabhängig von der Außentemperatur, die ja auf unter -20° C fallen kann, immer eine Temperatur von ca. +25 °C, mit Brutbeginn anfangs Februar steigt diese sogar auf ca. 35 - 36 °C. Damit die erzeugte Wärme nicht verloren geht, bilden die Bienen dazu im äußeren Bereich der Wintertraube als Isolierschicht einen mehrere Zentimeter starken, dichten "Bienenpelz", in dem sie sich dicht aneinander ketten. Aber auch dort darf die Temperatur nie unter 7-8 °C sinken, weil sich sonst die Bienen, deren Körpertemperatur als wechselwarme Tiere von der Umgebungstemperatur abhängt, nicht mehr bewegen könnten und absterben würden. Dies erreichen sie dadurch, dass die Bienen im Außenbereich nach innen wechseln und im Rotationsverfahren andere dafür in den Außenbereich nachrücken. Wirklich eine einzigartige Überlebensstrategie! |